München - Olympiastadion
München verbindet auf besondere Weise Architektur, Geschichte und urbane Landschaft. Bei meinem Besuch im Januar 2024 stand vor allem die fotografische Begegnung mit zwei sehr unterschiedlichen Orten im Mittelpunkt: dem Olympiapark mit dem Olympiastadion und der barocken Theatinerkirche im Herzen der Altstadt.
Das Olympiastadion im Olympiapark gehört zu den eindrucksvollsten Bauwerken der modernen Architektur in Deutschland. Die geschwungene Dachkonstruktion aus Stahlseilen und transparenten Flächen wirkt leicht und fast schwebend. Gerade im Winter entfaltet dieser Ort eine besondere Atmosphäre: klare Luft, ruhige Wege und eine Landschaft aus Wasser, Parkflächen und Architektur.
Beim Fotografieren im Olympiapark faszinieren mich besonders die Linien und Strukturen des Stadions. Die Konstruktion verändert ihre Wirkung je nach Perspektive, Licht und Himmel ständig. Spiegelungen im Wasser, geometrische Formen und die weiten Flächen des Parks schaffen Motive, die zwischen Architektur- und Landschaftsfotografie liegen.
Ganz anders wirkt die Theatinerkirche am Odeonsplatz. Ihre leuchtend gelbe Fassade gehört zu den markantesten Bauwerken Münchens und bildet einen starken Kontrast zur modernen Architektur des Olympiaparks. Die barocke Kirche wurde im 17. Jahrhundert errichtet und prägt mit ihren beiden Türmen und der großen Kuppel das Stadtbild.
Beim Fotografieren interessieren mich hier vor allem die Proportionen der Architektur, das Spiel von Licht und Schatten an der Fassade sowie die besondere Atmosphäre rund um den Odeonsplatz. Zwischen historischer Architektur, städtischem Leben und wechselndem Licht entstehen Bilder, die die ruhige und gleichzeitig lebendige Seite Münchens zeigen.
Diese Bildserie aus München verbindet moderne Architektur und barocke Baukunst – zwei sehr unterschiedliche Orte, die doch beide zeigen, wie stark Architektur die Atmosphäre eines Ortes prägt.




























