Magdeburg
Im Mai 2025 hatte ich die Gelegenheit, Magdeburg zu besuchen – eine Stadt, die mich positiv überrascht und nachhaltig beeindruckt hat. Zwischen Geschichte, moderner Architektur und der Weite der Elbe entfaltet Magdeburg einen ganz eigenen Charakter: ruhig, offen und zugleich voller Kontraste.
Besonders prägend war der Blick auf die Elbbrücken Magdeburg. Sie verbinden nicht nur Stadtteile, sondern stehen sinnbildlich für das Zusammenspiel von Bewegung und Beständigkeit. Der Fluss darunter, ruhig und kraftvoll zugleich, gibt der Stadt eine besondere Atmosphäre. Spaziergänge entlang der Elbe laden zum Verweilen ein und lassen Raum für Gedanken – ein Ort, an dem man gerne innehält.
Unübersehbar und tief beeindruckend ist der Magdeburger Dom. Seine monumentale Erscheinung prägt das Stadtbild und strahlt eine stille Würde aus. Beim Betreten des Doms spürt man sofort die Geschichte, die diesen Ort durchdringt. Licht, Raum und Architektur wirken gemeinsam und machen den Besuch zu einem sehr besonderen Moment – ruhig, respektvoll und eindrucksvoll.
Einen faszinierenden Kontrast dazu bildet das Grüne Zitadelle von Magdeburg, auch bekannt als Hundertwasserhaus. Mit seinen ungeraden Linien, leuchtenden Farben und begrünten Dächern setzt es bewusst einen Gegenpol zur klassischen Architektur. Es wirkt verspielt und lebendig und zeigt, wie mutig und kreativ Stadtgestaltung sein kann. Dieses Gebäude bleibt im Gedächtnis – nicht nur als Bauwerk, sondern als Haltung.
Magdeburg ist für mich eine Stadt, die nicht laut um Aufmerksamkeit wirbt, sondern durch ihre Vielfalt überzeugt. Die Mischung aus historischer Tiefe, moderner Gestaltung und naturnaher Lage macht sie zu einem Ort, den man nicht nur besucht, sondern erlebt. Mein Aufenthalt im Mai 2025 wird mir in sehr guter Erinnerung bleiben – und Magdeburg ist definitiv eine Stadt, zu der ich gerne zurückkehren würde.